Grußworte

Grußwort Kongresspräsident

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Foto-Prof.-Häussinger

als Kongresspräsident möchte ich Sie im Namen der DAIG und der ÖAG herzlich zum 7. Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress einladen, der vom 24. bis 27. Juni in Düsseldorf stattfinden wird.

Dem Motto des Kongresses „WISSENschafftZUKUNFT“ folgend, werden die Fortschritte im wissenschaftlichen Verständnis der HIV
-Pathogenese, der angeborenen und erworbenen Immunantwort, sowie die sich daraus ergebenden neuen Ansätze für die Therapie und Prävention thematische Schwerpunkte des Kongresses sein.

Die großen Erfolge in der antiretroviralen Therapie hinsichtlich Wirksamkeit, Verträglichkeit und Einnahmekomfort haben den Weg für ambitioniertere Ziele bereitet. Trotz der Rückschläge der Vergangenheit und vieler noch nicht überwundener Hürden wurde daher der ambitionierte Slogan „Gemeinsam auf dem Weg zur Heilung“ gewählt.

Eine große Stärke des Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses liegt traditionell darin, alle am Kampf gegen HIV/AIDS beteiligten Akteure mit verschiedenstem Hintergrund, wie Grundlagenwissenschaftler, Kliniker, Sozialwissenschaftler, öffentliche Gesundheitsbehörden, Aidshilfen, Community und viele andere mehr zusammenzubringen und eine Plattform für fruchtbaren und zukunftsweisenden Austausch zu bieten.

Mit einem umfangreichen, öffentlichen Rahmenprogramm wendet sich der Kongress an alle gesellschaftlichen Kreise.

Ich freue mich mit Ihnen auf einen lebendigen und interessanten Kongress mit vielen anregenden Diskussionen.

unterschrift-prof-haeussinger
Prof. Dr. med. D. Häussinger


Grußwort Kongress Vizepräsident

Liebe Kolleginnen und Kollegen,Bild_Soiber

der DÖAK 2015 wird als 7. Kongress gemeinsam von der Deutschen AIDS-Gesellschaft und der Österreichischen AIDS-Gesellschaft ausgerichtet. Unser Ziel in Düsseldorf ist es, eine Plattform zu bieten, die zur Vernetzung der Aktivitäten von AIDS-Forschern, Medizinern, Community, Angehörigen sozialer Berufe und Sozialwissenschaftlern im Kampf gegen HIV/AIDS dienen soll.
Der DÖAK hat sich mittlerweile als größter und wichtigster deutschsprachiger Fachkongress etabliert und spricht neben allen im Bereich HIV/AIDS Tätigen auch Betroffene in gleicher Weise an. Der Kongress bietet daher die Gelegenheit, neueste Erfahrungen, Erkenntnisse und Trends zu diskutieren und auszutauschen. Dieses Mal stehen, neben grundlagenorientierten Beiträgen und Referaten aus der Community, neue Ansätze in der Therapie im Fokus. Daneben bilden die neuen Behandlungsmöglichkeiten bei der HCV-Infektion und HIV/HCV-Koinfektion eine wichtige Rolle.
Gemäß des diesjährigen Kongressmottos „WISSENschafftZUKUNFT“, wünsche ich Ihnen einen interessanten und anregenden Kongress in Düsseldorf.

 

Prof. Heribert Stoiber


Grußwort Ministerpräsidentin NRW

Zum Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress heiße ich Sie bei uns in Nordrhein-
Westfalen herzlich willkommen!Portraitfoto Hannelore Kraft

Ihr Kongress findet zu einer Zeit statt, in der eine HIV-Infektion in Deutschland kein unmittelbares Todesurteil mehr ist. Denn es ist gelungen, das Virus durch neue Medikamente wirksam zu bekämpfen, so dass der Ausbruch der Krankheit hinausgezögert und gelegentlich sogar verhindert werden kann. So erfreulich dies ist, bergen die enormen Fortschritte in der Behandlung von AIDS die Gefahr in sich, dass AIDS unterschätzt und die Gefahren einer AIDS-Infektion in der Öffentlichkeit kaum mehr wahr- und ernstgenommen werden. Und das trotz der Tatsache, dass AIDS nach wie vor nicht heilbar ist! Daher bleiben Maßnahmen und weitere medizinische Fortschritte zur Verhinderung von Neuinfektionen mit HIV unverzichtbar. Zugleich müssen wir die nach wie vor problematische Lebenswirklichkeit HIV-infizierter Menschen im Blick behalten, denn für sie gehören Stigmatisierung und Diskriminierung nach wie vor zum gesellschaftlichen Alltag.

Der Deutsch-Österreichische AIDS-Kongress spannt diesen weiten Bogen von der
Prävention über neue Therapien hin zu Fragen von Diskriminierung und Stigmati-
sierung, und er ist ein Forum für den gegenseitigen Wissens- und Erfahrungs-
austausch zahlreicher Akteurinnen und Akteure sowie von Menschen mit HIV und
AIDS. In dieser Kombination wird er dazu beitragen, die Lebenssituation von
Menschen mit HIV und AIDS zu verbessern und zugleich das Thema AIDS und die
Situation Betroffener wieder stärker in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.
Das ist und bleibt dringend notwendig.

Deshalb sage ich Ihnen auf diesem Weg meinen herzlichen Dank für Ihr lang-
jähriges Engagement und wünsche Ihnen spannende Vorträge, gewinnbringende
Diskussionen und einen schönen Aufenthalt in unserer Landeshauptstadt.

Novy pokus - zmena

Hannelore Kraft


Grußwort Bundesgesundheitsminister

Liebe Kongressteilnehmerinnen und Kongressteilnehmer,
Hermann Gröhe
zum mittlerweile siebenten Mal findet mit dem Deutsch-Österreichische AIDS-Kongress (DÖAK) ein internationaler Erfahrungsaustausch im deutschsprachigen Raum statt, der die Maßnahmen der HIV und AIDS-Prävention optimieren und zu den Menschen bringen wird – gemäß des diesjährigen Kongressmottos „WISSENschafftZUKUNFT“.

Erfreulicherweise können wir sagen, dass viele Menschen in Deutschland gut über HIV informiert sind: Einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu folge kennen 99 Prozent der Bevölkerung die Übertragungswege des Virus. Hier haben wir mit der Präventionsarbeit in den vergangenen drei Jahrzehnten schon viel erreicht. Dennoch müssen wir feststellen, dass es im Umgang mit Menschen, die mit HIV leben, noch immer Unsicherheiten und Ängste gibt. Diese berichten von sozialer Ausgrenzung – auch im Gesundheitsbereich. Es darf nicht sein, dass Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen eine Arztpraxis oder eine Klinik aufsuchen, heute noch Ablehnung und Ausgrenzung begegnen. Deshalb freue ich mich, dass Bundesärztekammer, Bundeszahnärztekammer und Deutschen AIDS-Hilfe anlässlich des Welt-AIDS-Tages gemeinsam erklärt haben, dieses Thema weiter anzugehen. Nur durch nachhaltiges Engagement – auch von Seiten der Ärzteschaft – wird es zukünftig keine Extrabehandlungen für HIV positive Menschen im medizinischen Alltag mehr geben.

Die bestehenden Stigmatisierungen in unserer Gesellschaft können zudem die Angst vor der Diagnose HIV-Positiv verstärken. Aus Sorge vor einem positiven Testergebnis lassen sich viele Menschen nicht testen. Rund 18 Prozent aller Menschen, die mit HIV in Deutschland leben, wissen nichts von ihrer Infektion. Das sind etwa 14.000 Personen, die nicht rechtzeitig Zugang zu der notwendigen Therapie erhalten und zudem die Infektion unwissentlich weitergeben können.

Ein vorurteilsfreier Umgang gegenüber Betroffenen ist eine notwendige Voraussetzung dafür, das Menschen das nötige Selbstbewusstsein entwickeln, um sich und andere zu schützen und schon im Verdachtsfall einer Ansteckung Untersuchungsangebote in Anspruch zu nehmen. All das verdeutlicht einmal mehr, dass Forschung, Behandlung, Prävention und Entstigmatisierung gut miteinander verzahnt sein müssen – denn „WISSENschafftZUKUNFT“.

Für die kommenden Tage wünsche ich Ihnen allen eine interessante Veranstaltung, anregende Gespräche und zahlreiche neue Kontakte. Außerdem möchte ich all denjenigen herzlich danken, die sich für das Gelingen des einzigen internationalen Kongresses zu HIV und AIDS im deutschsprachigen Raum einsetzen. Sie und alle, die heute hier versammelt sind, tragen viel dazu bei, dass Deutsch-Österreichische Leitlinien für Diagnostik und Therapie der HIV-Infektion abgestimmt und Vorurteile in der Gesellschaft ausgeräumt werden können.

 

Hermann Gröhe


Grußwort Oberbürgermeister

Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 7. Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses,
FotoThomas Geisel
die große Stärke der Messe- und Kongressstadt Düsseldorf liegt darin, die Menschen zusammenzubringen und ihnen den Austausch zu ermöglichen. Gewiss werden daher viele Kongressteilnehmer unsere Stadt bereits kennen – als Besucher von Messen, wie etwa der weltweit größten Medizinmesse Medica, oder anderer Fachtagungen.
Ich freue mich sehr, dass nun zum ersten Mal der Deutsch-Österreichische AIDS-Kongress zu Gast in Düsseldorf ist und heiße als Oberbürgermeister alle Teilnehmer herzlich in unserer Stadt willkommen.

Im Sinne aller Menschen, die mit HIV leben, hoffe ich, dass vom Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress und damit von Düsseldorf als angesehenem Medizin- und Gesundheitsstandort wichtige Impulse zur Forschung und zum gesellschaftlichen Umgang mit dieser Infektion ausgehen. Die drängenden Herausforderungen verlangen die enge Zusammenarbeit auf internationaler Ebene, wie sie der Deutsch-Österreichische AIDS-Kongress traditionell pflegt.

Sicher schätzen die aus Österreich und ganz Deutschland angereisten Kongressteilnehmer nicht nur die zentrale Lage und leichte Erreichbarkeit Düsseldorfs, sondern in den tagungsfreien Stunden auch die kurzen Wege innerhalb der Stadt. Vom CCD Congress Center Düsseldorf den Rhein entlang sind die historische Altstadt, der moderne Medienhafen und andere sehenswerte Viertel schnell zu erreichen. Die Oper und zahlreiche renommierte Museen locken mit hochkarätigen kulturellen Angeboten, die weltberühmte Königsallee und die vielfältigen Shoppingmeilen verführen zum Einkauf. Diese unterschiedlichen Facetten unserer Stadt machen es leicht, sich in Düsseldorf wohlzufühlen und laden dazu ein, bald einmal wiederzukommen.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in Düsseldorf sowie viel Erfolg für den 7. Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongress.

Ihr

 

Thomas Geisel
Oberbürgermeister der
Landeshauptstadt Düsseldorf